Vampirwaschbaers Wahnsinn

Tochter der Träume: Meister der Täuschung (Teil 4) von Marie Weißdorn

Endlich kommt es zum großen Kampf und somit leider auch zum Ende der wunderbaren Reihe „Tochter der Träume“.

Klappentext (Copyright Eisermann Verlag)

Ein Meister der Täuschung den Sieg wird erringen,
Der nicht zögert, auch selbst ein Opfer zu bringen:
All die Macht ist zu viel, keine Hoffnung es gibt,
Für die, die sie geben, noch für den, der sie nimmt.

Die alles entscheidende Schlacht steht bevor.
Um die Prophezeiung zu erfüllen und Mirandor zu retten, muss Leyna in die dunkle Festung eindringen und die Götter erwecken. Doch während im erbitterten Kampf die Magien uralter Völker aufeinanderprallen, schmiedet Dranoel hinter Bogharns Mauern Pläne, die weit mehr beenden könnten als nur diesen Krieg.
Denn Leyna gebietet nicht als Einzige über die Macht der Illusionen …

Den letzten Teil dieser epischen Reihe zu lesen, war Freude und Qual zugleich. Die Freude, dass es weiter geht und endlich der große Abschluss kommt und Qual, weil es eben zu Ende geht und es danach vorbei ist. Natürlich lassen bei einer Schlacht auch Menschen ihr Leben, das ist auch eine mega Qual. Einer hat mich besonders stark getroffen. Marie dafür mag ich dich immer noch nicht…

Der vierte Band beinhaltet eigentlich wirklich nur die Schlacht. Es ist unglaublich was alles an einem Tag passieren kann, nein eher in ein paar Stunden. Es ist nicht mal ein ganzer Tag. Aber was alles passiert ist einfach unglaublich. Aber es ist nicht zu viel, es ist das perfekte Mittelmaß.

Ich hatte einen Moment in dem Buch wo ich aufgerufen habe „Ich sag das doch schon seit dem zweiten Band.“ Marie Weißdorn hat mich aber dann doch immer wieder auf einen anderen Weg geschickt und ich habe ihr geglaubt…
Dieses Buch erklärt so verdammt viel, man sieht Szenen aus den Bänden davor anders, bekommt eine andere Sicht darauf, aber auch die Charaktere wandeln sich teilweise nochmal. Man lernt sie kennen und versteht sie viel mehr.

Doch es dieses Buch behandelt nicht nur einen Kampf, sondern es gibt auch verdammt viele Momente, wo man lachend auf dem Boden liegen kann, okay ich bin wirklich einmal vom Stuhl gefallen. Da die Charaktere sich teilweise auch selber ein wenig auf die Schippe nehmen. Aber auch viele emotionale Stellen kommen vor, wo man die Taschentücher parat haben sollte.

Bei Herr der Ringe hab ich die langgezogenen schlachten gehasst, bei Marie Weißdorn liebe ich es, obwohl die noch viel länger ist. Man hat so viel Abwechslung, das das Lesen einfach nur Spaß macht. Auch wenn gut 500 Seiten sich wirklich nur auf diese Stunden fixieren, merkt man das nicht, ich dachte ehrlich, es wären weniger Seiten.

Wer Vorgänger geliebt hat, wird dieses Buch erst recht lieben und Marie Weißdorn vielleicht hassen. Ich tue es ein wenig, weil wie gesagt es ist ein Charakter gegangen… ich mag das nicht. Aber ich könnte Stundenlang weiter schwärmen, aber ich würde zu viel verraten. Das vierte Band ist einfach ein epischer Abschluss einer wunderbaren Traumreise auf die Marie Weißdorn uns mit genommen hat.

Wer von euch kennt die Reihe „Tochter der Träume“? Wer hat sie schon begonnen oder beendet und bei wem steht sie auf der Wunschliste oder liegt auf der SUB?

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