Vampirwaschbaers Wahnsinn

Club der roten Bänder – Wie alles begann (Film)

Nach etwas mehr als einem Jahr haben wir Abschied vom Club der roten Bänder genommen, doch nun kommen sie zurück und zwar auf die Leinwand. Ab dem 14.02.2019 sind die roten Bänder in den Kinos zu sehen.

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Ich war froh als es hieß, es wird ein Film geben. Am Anfang war ich sehr skeptisch wie sie das machen wollten. Ob die Geschichte weiter gegangen wäre oder die Vorgeschichte. Aber das wurde doch gut gelöst. Auch wenn man es ein wenig mehr „Leos Geschichte“ nennen könnte.

Der Film ist wunderbar gemacht. Ich war teilweise echt begeistert mal die Eltern einzelner Mitglieder kennenzulernen. Wieso Alex die Freundin seines Vaters so sehr hasst, zum Beispiel, hat mich sehr überrascht. Generell hat mich Alex und auch Jonas Geschichte am meisten überrascht, wenn ich ehrlich bin und auch betroffen gemacht. Tonis und Emmas Geschichte sind auch interessant, aber da war ich nicht ganz so überrascht.

Auch wenn der Film Emotionen hat wie die Serie, ist er komplett anders. Man ist halt nicht mit dem Club zusammen unterwegs. Es sind 5 Geschichten zusammen gepackt. Ja ich sage mit Absicht 5, weil wir Hugos Geschichte eigentlich schon kennen und sie nicht wirklich nochmal thematisiert wird.

Die Krankenhausmitarbeiter sind wieder alle da, auch die alten Freunde wie Benito oder Dr. Hein, ja ich weiß er ist Mitarbeiter, für mich ist er aber irgendwie auch ein Freund. Aber es ist eben leider nicht dasselbe Krankenhaus, das finde ich total Schade. Die Dachterrasse passt so gar nicht. Hugos Zimmer oder auch das von Emma passen nicht zu den die wir kennen. Okay, sie können verlegt wurden sein, aber bei Hugo zweifle ich das dann doch an.

„Liebe“ zwischen Damian Hardung, Timo Oliver Schultz und Ivo Kortlang auf dem roten Teppich bei der Premiere in Berlin

Bei manche Stellen im Film denke ich mir das es mit der Serie gar nicht so einfach hinhaut. Ich war immer der Meinung, dass Leo zum ersten Mal in der Serie hört, wie eine Bande aufgestellt ist, genau wie Emma. Auch die Geschichte wie Benito und Leo sich kennengelernt haben, war meiner Meinung nach in der Serie ganz anders. Leo ist angeblich Langzeit Patient auf der Kinder- und Jugendstation, laut der Serie, haut mit dem Film aber nicht hin.

Es ist immer schwer eine Vorgeschichte zu erzählen, das ist mir bewusst. Aber wenn ich das tue und grade, wenn sich das Team wenig ändert, sollte man doch mehr auf so manche Details achten oder seht ihr das anders?

Was ich auch ungewöhnlich fand, aber man nicht ändern kann, war, dass Hugo plötzlich nicht mehr so kindlich aussah. Ist verständlich, aber komisch. 🙂 Ich versuche inzwischen den Film etwas eigenständig zu sehen, aber nicht als DIE Vorgeschichte.

Premiere in Berlin

Ich sehe aber auch da ein Problem, wenn man den Club der roten Bänder nicht kennt, kann man so einiges gar nicht verstehen. Man braucht das Wissen aus der Serie schon und somit steht es dann doch irgendwie nicht eigenständig.

Es ist auch meckern auf sehr hohem Niveau, man kann nicht alles 100% passend machen, das ist mir klar und ich liebe den Film auch trotz der Fehler zur Serie.

Wer den CDRB liebt, wird sich freuen alle wieder zusammen zu sehen. 2 Stunden Club auf der großen Leinwand ist doch noch mal ein anderes und sehr tolles Feeling im Gegensatz zu 50 Minuten einer Folge auf dem heimischen Bildschirm.

Und nicht zu vergessen die Kinotour beginnt ab heute Abend in Hamburg und Bremen und geht bis Sonntag.

Wer von euch wird auf der Kinotour sein? Wer von euch wird sich den Film anschauen oder wer hat ihn vielleicht schon gesehen? Immerhin waren ja schon die ersten Premieren. 🙂

Premiere in Berlin

(c) Filmplakat bei Universum Film
(c) Premierebilder bei Meike Grotheer

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