Vampirwaschbaers Wahnsinn

Seelensucher: Düsterwasser von Sophie Hilger

Amber und Hailey kehren in „Seelensucher: Düsterwasser“ zurück an den Ort wo sie schreckliche Jahre durchgemacht haben, das Heim in dem sie gelebt haben.

Klappentext (Copyright bei Sophie Hilger)

Nachdem Amber sich im schwarzen Haus ihrer Gabe erneut geöffnet hat und Hailey sie überreden konnte, wieder als Seelensucherin zu arbeiten, wartet auch schon der nächste Auftrag auf die beiden. Im Waisenhaus Safe Haven, dem Ort, an dem sie gemeinsam aufwuchsen, passieren furchtbare Dinge: Innerhalb kürzester Zeit sind bereits drei Kinder spurlos verschwunden.
Ob wirklich ein Poltergeist hinter dem Geschehen steckt, wie Mr. Bond, der undurchsichtige Heimleiter behauptet?
Nicht umsonst nennen die Leute im Dorf das Waisenhaus auch „den düsteren Ort“.
Was die Freundinnen in dem alten Gemäuer erwartet, ist jedoch sehr viel mehr als ein Poltergeist. Amber muss erkennen, dass die Vergangenheit nicht ruht – schon gar nicht, wenn es eine so dunkle ist wie ihre.
Etwas abgrundtief Böses lauert unter Safe Haven und es wartet nur darauf, dass Amber und Hailey einen Fehler machen…

Endlich konnte ich weiter lesen. Ich hab den ersten Teil geliebt und Sophie gehasst für das Ende und den Ohrwurm… Vielleicht hatte den ja auch jemand bei der letzten Aussage von Amber. Aber gut um den ersten Teil soll es hier ja gar nicht gehen.

Düsterwasser ist düster. Sophie Hilger schafft es immer wieder einen mit zu nehmen in eine andere Welt. Diesmal war es das kalte, nasse Schottland. Ich war in manchen Momenten echt geschockt, dann aber auch erleichtert, konnte lachen, mit fiebern… das Buch ist eine Achterbahn für die Emotionen.

Ich hab michtierisch auf Amber und Hailey gefreut, gerade als ich zum Novemberkalender noch ein Interview mit ihnen machen durfte, war ich noch hibbeliger ihre Geschichte weiter zu lesen. Und ich liebe die beiden Mädels immer mehr, ich mag gerne mal einen Tag mit ihnen unterwegs sein, aber „normal“ ohne Angstfaktor bitte. =)
Sophie Hilger hat wieder wunderbare Welt aufgebaut, nach der ich ein wenig Fernweh bekommen habe, auch wenn das Setting nicht wirklich romantisch ist oder so. Dennoch würde ich dort gerne hinreisen nur um es zu sehen. Auch die Umgebung rund um das Waisenhaus ist in meinem innerlichen Kopfkino immer größer und toller geworden.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich aber dann doch, es ist zu kurz! Ich mag das nicht, es geht immer viel zu schnell zu Ende. Dabei ist es eigentlich die perfekte Länge, es passiert viel aber nicht zu schnell. Es gibt keine langen unwichtigen Ausschweifungen, sondern man ist immer auf dem Punkt. Es wird nicht langweilig und ja… das ist ja eigentlich das was wichtig ist. Aber dennoch mag ich gerne mehr von den Mädels. Sophie schreibe bitte einfach schneller. 😀

Und ich muss es doch mal sagen, das tue ich ja seltener, das Cover ist einfach genial! Sie passen beide so gut zusammen und es spiegelt das wieder was im Buch vorkommt. Marie Graßhoff hat einfach wieder unglaubliche Arbeit geleistet!

Wer von euch hat das Buch gelesen oder bei wem steht es auf der Wunschliste oder auch das erste noch?

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