Vampirwaschbaers Wahnsinn

Trance: Als die Menschen vergaßen zu Leben von Veronika Serwotka und Laura Schmolke

Würdest du eine Pille nehmen, durch die du nicht mehr alt wirst, aber doch irgendwie aufhörst zu leben, weil du in eine Art Trance fällst?

Da ich den Klappentext sehr gut finde und nicht ganz weiß wie ich meine eigenen Worte finde ohne vielleicht zu viel zu verraten, nehme ich doch lieber den Klappentext. Sicher ist sicher oder? Copyright beim Tagträumer Verlag.

Eine dystopische Welt, die kein Erbarmen zeigt.
Eine Regierung, die sich selbst betrügt.
Eine Frau, die die Zeit befreit.

Warum wir damals unter die Erde flüchten mussten, weiß heute niemand mehr. Wir besitzen nur noch Legenden – und unsere Existenz. Unsere Erinnerungen, unsere Identität, unsere Lebenslust tauschten wir gegen kleine weiße Tabletten ein. Ein Medikament, das sich Elysium nennt und zwar ewiges Leben verleiht, uns jedoch in eine Art Trance fallen ließ.

Doch als ich das Tagebuch finde, verändert sich für mich alles. Ich stelle wieder Fragen. Wer bin ich? Warum wollte ich vergessen? Wer tut uns all das hier an?
Ich heiße Kimberly. Und ich bin aus der Trance erwacht.

(c) Tagträumer Verlag Mit einem Klick aufs Bild kommt ihr auf die Verlagsseite

Veronika Serwotka hatte auf der LBM mich sehr bequatscht, das ich das Buch gekauft habe. Eigentlich wollte ich keins kaufen, HA als ob sowas auf einer Buchmesse klappt…
Egal, ich habe es inzwischen geschafft zu lesen und hier meine Meinung zu dem ersten Werk was ich von beiden Autoren gelesen habe.

So wirklich gemerkt, das zwei Autoren am Werk waren, hab ich jetzt nicht. Ich denke aber mal, das eine die Tagebucheinträge geschrieben hat und die andere Kimberlys Sicht. Das wäre jetzt eine Idee, die ich habe, warum es auch nicht auffällt. Aber es ist ja auch nebensächlich, ob ein Autor oder zwei Autoren, wichtig ist, es ist ein gutes Buch.

Die Geschichte rund um Kimberly und Elysium sind sehr gut durchdacht. Während des Lesens kann man mit Kimberly mit fiebern, welche Erinnerungen als Nächstes auftauchen. Aber auch andere Fragen kommen auf und wenn man als Leser denkt man weiß die Antwort, wird einem ein Strich durch die Rechnung gemacht. Also es bleibt bis zum Ende spannend.

Während des Lesens hab ich mich immer wieder gefragt, ob ich diese Pille nehmen würde. Es gibt positive als auch negative Aspekte und die werden in der Geschichte beide gut dargestellt. Obwohl ich mir auch nicht vorstellen könnte, für immer zu leben. Aber man versteht auch wieso der ein oder andere das genommen hat. Trotzdem finde ich so eine Welt unheimlich.

Spaß hat es vor allem gemacht, wenn Kimberly an Orte kam, die sie nicht mehr kannte bzw. neu entdeckt hat. Diese Erlebnisse wurde immer gut beschrieben, das ich irgendwie das „Selbstverständliche“ nochmal neu gesehen habe.

Ich finde die Dystopie von den beiden Autoren ein sehr gelungenes Werk. Wer sowas mag sollte auf jeden Fall zu dem Buch greifen.

Kennt jemand schon das Buch? Oder ein anderen von den Autoren? Sagt mir gerne, was ich unbedingt gelesen haben muss von ihnen. Wyvern liegt hier schon, falls mir das jemand Vorschlagen will 😉

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