Vampirwaschbaers Wahnsinn

Halloween Haunt

Wie wäre es mit ein wenig Horror in der Zeit des Zuhause seins, ich schlage da „Halloween Haunt“ vor. Der Film ist seit Freitag für das Heimkino draußen.

In dem Film geht es um sechs Jugendliche, die zusammen Halloween feiern. Nach einem kurzen Aufenthalt auf einer Party, führt der Zufall sie zum Horrorhaus. Für die sechs genau das, was sie gesucht haben. Daher überlegen sie auch nicht lange und geben ihre Handys ab, um das Haus zu betreten. Was am Anfang ziemlich lahm beginnt, endet in dem größten Horror. Wenn ihr auf das Bild klickt, kommt ihr zum Trailer auf YouTube.


Wer diese Seite schon länger verfolgt oder mich kennt, weiß, dass ich eigentlich keinen Horror gucke, weil ich ein Schisser bin. Als ich die Mail bekommen habe, dass der Film für das Heimkino rauskommt, habe ich nach einem Rezensionsexemplar gefragt. Vielleicht war ich geblendet, da es von den Autoren von „A quiet place“ ist. Den Film finde ich genial, deshalb dachte ich wohl, dass Halloween Haunt auch super ist. Kleiner Spoiler vorweg, er ist auch super.

Kommen wir zu den Indizien, die mir hätten sagen sollen: „Meike, du wirst mit Olaf und Sven (Kissen von den Frozen-Charakteren =P) viel vor deinen Augen kuscheln“. Einmal wie schon erwähnt, die Autoren, ein Indiz das ich psychisch leiden werde. Der zweite Punkt, der Film ist FSK 18, das hätte mir sagen sollen, es wird blutig. Der letzte wichtige Hinweis, UNCUT! Egal, wie gut die Inhaltsangabe war, ich hätte die zwei Punkte doch mehr beachten sollen. Richtig bewusst ist mir das erst geworden, als ich das Rezensionsexemplar in der Hand hatte.


Die Maskierungen der Leute im Horrorhaus sind unglaublich gut gelungen, ebenfalls die Ideen, wie die Jugendlichen versuchen, durch das Horroraus zu kommen. Es ist nichts, wo man sagen würde, dass es zu übertrieben dargestellt wurde. Die Angst der Jugendlichen ist glaubhaft und ich habe wirklich mit ihnen gelitten. Nichts ist zu überspitzt dargestellt.

Ich muss aber auch sagen, ich habe das Ende nicht ganz verstanden. Es könnte am Kuscheln mit Olaf und Sven (wusstet ihr, wie gut Geweihe als Sichtschutz sind?) liegen, vielleicht auch nicht. Falls jemand den Film schon gesehen hat, oder sehen wird, schreibt mal bitte, wie ihr das Ende verstanden habt.

Nochmal direkt nur zum Film:

Katie Stevens spielt Harper, das Mädchen, von dem man am meisten erfährt. Ich kenne leider keinen ihrer vorherigen Filme, daher habe ich leider keinen Vergleich für ihre schauspielerische Leistung. Sie hat mich dennoch überzeugt, ich habe ihr jede Emotion geglaubt. Generell ist der ganze Cast, gerade die sechs Jugendlichen, unglaublich gut. Ich habe ihnen nicht nur sämtliche Emotionen abgenommen, sondern bin mit ihnen zusammen verzweifelt.

Wer kennt nicht „Jack in der Kiste“? Ich fand das schon immer gruselig und hab mich immer erschreckt, wenn Jack aus der Kiste kommt. Der Film greift die Melodie auch auf, diese hört man auch schon im Trailer. Alleine, dass ich weiß, woher ich diese Melodie kommt, macht mir immer Angst. Ich verstehe nicht, wieso man aus so einem Kinderspiel eine Psychonummer rausbekommt.

Die Kostüme der Personen, die erschrecken, sind super, aber auch das Aussehen ohne Masken ist sehr gut. Im Trailer fragt einer ja: „Möchtest du sehen, was unter der Maske ist?“ Ich dachte mir bei der Frage: NEIN. Wenn ihr den Film schaut, werdet ihr verstehen, wieso. Das Make-up von Wunden, Verletzungen und so ist wirklich verdammt authentisch.

Zusammengefasst, Halloween Haunt ist ein guter Horrorfilm, der mit gut 93 Minuten auch für Angsthasen nicht zu lang ist. Aus Gründen werde ich ihn nicht nochmal gucken, zumindest nicht alleine. Dennoch empfehle ich ihn euch.

Habt ihr den Film vielleicht schon gesehen oder habt ihr es vor? Wie fandet ihr ihn? Welche sind eure liebsten Horrorfilme oder seid ihr auch Schisser?

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.