Vampirwaschbaers Wahnsinn

Das Leben ist manchmal woanders von Ulrike Herwig

Gregor ist anders und auch wenn er ein wenig komisch rüber kommt, verleitet er viele Menschen zum Nachdenken.

Gregor ist 14 Jahre alt, aber auch nur auf dem Papier. Er ist anders. Er liebt Ordnung, komische Kleidung und komische Muster und er kennt den Wetterbericht, von jeder Stadt. Als er mit seiner Mutter zusammen deren Schwester besuchen will, sind sie und ihr Mann nicht sehr begeistert. Gregor ist halt anders und anstrengend, das kennen die zwei nicht. Aber dann passiert das schlimme, Gregors Mama hat einen Unfall und seine Tante Judith und ihr Mann Achim nehmen den Jungen auf.
Gregor ist sehr offen und direkt und das zu jeden, aber er schaut den Menschen auch direkt in Herz und weiß manchmal besser was sie denken, als sie selber.


Vielen Dank an Claudias Bücherregal, das sie mir das Buch zukommen lassen hat, als Reziexemplar.
Das Buch hörte sich wirklich gut an, weshalb ich auch gesagt hatte zu Claudia, ich würde auch dieses gern lesen.

Am Anfang war das Buch wirklich ein wenig zäh und ich wurde einfach nicht warm mit Gregor und seiner Tante Judith und dem Onkel Achim. Doch ich habe zum Glück nicht aufgehört. Nach dem ersten Drittel wurde es dann nämlich doch ziemlich fesselnd.
Ich hatte das Gefühl, das auch in diesem Haus wohne. Die Parteien die da wohnen, könnten auch meine Nachbarn sein. Es ist sehr realistisch. Auch Gregor.
Man versteht ihn nicht immer, aber genau das würden wir auch nicht, wenn er vor uns stehen würde. Daher fand ich das sehr gut. Auch das Gregor sich traut einfach die Menschen anzusprechen, er macht sich keine Gedanken wie sie auf ihn reagieren. Für ihn ist das ja normal.

Es ist schön zu lesen, wie Gregor offen auf seine Mitmenschen eingeht. Wie sich die Parteien im Haus entwickeln, dank dem besonderen Jungen. Es wärmt einen irgendwie das Herz auf, also mir ging es so. Ulrike Herwig hat das so gut und locker geschrieben. Man bekommt auch die Geschichten der anderen Bewohner mit, nicht nur Gregor seine. Man wächst mit der Tante mit und durch sie versteht man auch die Schwester immer besser.
Ich fand den Schreibstil sehr locker und gut, was beim Lesen einfach super ist. Wie gesagt man hätte auch direkt im Haus sein können.

Ein Buch was ans Herz geht und vielleicht den einen oder anderen auch die Augen öffnet oder zum Denken anregt.

Kennt ihr das Buch? Wie fandet ihr es? Oder kennt ihr ähnliche Bücher?

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