Vampirwaschbaers Wahnsinn

Magica: Quelle der Macht von Saskia Stanner

Kristy ist 16 Jahre alt. Sie ist eigentlich wie jedes
normale Mädchen, wäre sie nicht grade die stärkste Hexe in ihrem Stamm. Ihr
muss alles beigebracht werden, weil sie die Anführerin werden soll. Doch Kristy
kann nicht nur Hexen, sondern bekommt auch Visionen. Sie bekommt eine Vision
von einem Mann. Dieser Mann sieht aus wie der neue Lord. Lord Jonathan of
Devon. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, wenn ihre Vision auch 1645 wäre und
nicht ca. 400 Jahre später.
 Kristy hat die
Zukunft gesehen, eine sehr weite Zukunft. Warum sie diese Vision bekommen hat
ist ihr unklar. Genauso wieso Jonathan dem Jungen aus der Zukunft ähnlich ist.
Während Kristy versucht das raus zu finden, entdeckt sie andere Geheimnisse und
merkt auch, dass sie gerne mal ein ganz normales Mädchen wäre ohne so eine hohe
Bürde. Und als ob sie nicht genug Probleme hätte, kommt auch noch ein
Hexenjäger in ihre Heimat.

Wow das ist glaub ich die längste Inhaltsangabe die ich
bis jetzt geschrieben habe.  Aber ihr
merkt, in dem Buch passiert sehr viel. Was aber teilweise gar nicht schlimm
ist. Was ich ein wenig schade finde ist, das was passiert  und dann längere Zeit nichts dazu gesagt wird
sondern nach 4-5 Kapiteln dann wieder aufgenommen wird. Das ist ein kleines
Manko, finde ich, was der Story aber jetzt nicht weh tut.
Auch das der ein oder andere Absatz fehlt, auf jeden Fall
beim EBook, ist etwas blöd. Szenenwechsel oder Tageswechsel werden nicht sofort
klar. Aber sonst, war ich gefesselt von dem Buch. Ich weiß aber auch nicht ob
das nur beim EBook so ist oder nur auf meinem Reader, da es schon mal ab und zu
komische Sachen angezeigt hat.
Auch das es sehr Jugendlich geschrieben war, obwohl es
1645 spielte, war jetzt auch für mich auch nicht schlimm. Im Gegenteil ich fand
es dadurch etwas angenehmer und leichter zu lesen.
Die Idee für die Story finde ich super und auch gut
geschrieben. Klar gab es Stellen die man hätte verbessern können, aber das ist
das erste Buch von Saskia Stanner und jeder fängt mal an.
Es baut sich alles gut aufeinander auf. Es gibt Momente
in dem man überrascht wird.
Was auch gut ist das nicht nur Kristy erzählt. Also sie
erzählt die meiste Zeit aber auch über Jonathan und seine Familie erfährt man
immer wieder was Neues, aus seiner Sicht. Und dann gibt es noch zwischen durch
jemanden der in Tagebuchform schreibt. Am Ende ist das ganz gut, weil wir
dadurch ganz viel verstehen.
Diese Aufteilung finde ich toll, da man wirklich gute
Eindrücke bekommt.
Saskia hat sich da tolle Charaktere einfallen lassen.
Grade Jonathans kleinen Bruder hab ich total ins Herz geschlossen, er ist ein
total süßer Wirbelwind. Der oft Situationen auflockert. Man kann da mit offenem
Mund gesessen haben und wenn dann da der kleine Bruder dazu kommt, fängt man
meist an zu grinsen.
Das Ende ist ziemlich traurig und gemein. Daher bin ich auf den zweiten Teil gespannt, wie es da weiter gehen wird. Habt ihr das Buch auch schon gelesen? Oder habt ihr es vor? Ich kann es nur empfehlen, trotz der kleinen Mankos, ist es ein tolles Buch.

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