Vampirwaschbaers Wahnsinn

Drei Schritte zu dir

Wenn du dich verliebst und ihn nicht berühren darfst, bei „Drei Schritte zu dir“ haben Will und Stella genau dieses Problem. Der Film kommt am 20.06. in unsere Kinos.

Der Film mit Cole Sprouse, Haley Lu Richardson und Moises Arias ist sehr emotional. Hier spielen die drei Jugendlichen Will, Stella und Poe die Hauptrollen. Alle drei sind erkrankt an Mukoviszidose. (Falls ihr mehr wissen wollt zu der Krankheit hab ich euch mal Wikipedia verlinkt)

Die Wahl der Schauspieler ist super. Ich war am Anfang ein wenig skeptisch wegen Sprouse, die Rollen wo ich ihn bis jetzt gesehen habe (Riverdale, Hotel Zack und Cody), sind halt komplett was anderes. Deshalb hat mich Sprouse wirklich sehr überrascht.

Ich finde die Geschichte zwischen Will und Stella total süß. Natürlich ist nicht alles realistisch aber ich finde in einem Film muss das auch nicht immer sein, solange es halt keine Dokumentation ist oder eine wirklich wahre Geschichte.

Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht ihr dürft euren besten Freund nicht umarmen oder den Jungen in den ihr euch verliebt nicht küssen, nicht mal Händchenhalten. Da wird man irgendwann erfinderisch.

Filmplakat "Drei Schritte zu dir"

Obwohl Stella und die Jungs auf einer Station sind und die Zimmer dicht beieinander, sind sie sich näher wenn sie via Videotelefonie mit einander reden. Das finde ich irgendwie interessant. Generell finde ich das Stella eine starke Persönlichkeit ist. Sie lässt sich nicht den Mut nehmen. Sie hat schon viel mit gemacht, dennoch sucht sie immer einen Weg und vor allem gibt sie nicht auf.

Dieser Film hat so viel. Man hat Stellen zum Lachen, zum Nachdenken, zum Aufregen und auch zum Trauern. Die ein oder andere Träne ist geflossen, das will ich gar nicht verschweigen. Es werden Entscheidungen getroffen, die jeder gesunde Mensch wohl nicht machen würde oder kleine Rebellionen gestartet, die für uns vielleicht keine wären. Wie gesagt es ist ein Film, dennoch zieht man ein wenig sein Hut.

Was ich auch gut finde ist das man auf eine Krankheit aufmerksam gemacht, mit der man selten was zu tun hat, es sei den Verwandte oder Freunde sind betroffen. Ich wusste zwar, dass es Mukoviszidose gibt, aber was genau diese Krankheit ist, wusste ich eben nicht. Deshalb finde ich es toll das auch mal Krankheiten in Fokus geschoben werden, die man eben nicht so auf dem Schirm hat. Nur weil sie nicht so viele Menschen haben, heißt es nicht das sie nicht trotzdem bekannt sein sollten.

Der Film ist an manchen Stellen sehr kitschig, aber das macht den Film nicht schlecht. Ich war emotional sehr ergriffen von dem Film und kann ihn nur jeden ans Herz legen. Also wer zum Beispiel „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ gemocht hat, wird auch diesen Film sehr gut finden.

Wer von euch hat den Film „Drei Schritte zu dir“ vielleicht schon gesehen? Oder das Buch gelesen? Wie fandet ihr die Geschichte?

3 Kommentare

  1. Hallo und guten Tag,

    ehrlich….. ich bin kein Fan solcher Verfilmungen ..ich gehe nicht ins Kino um dann traurig zu werden, weil es soviel Leid auf dieser Welt gibt …unbekannte Krankheiten usw.
    Vielleicht sieht man, dass auch noch einmal anderster, wenn man selber wie ich Kinder hat.

    Man ist einfach froh, dass es ihnen..der ganzen Familie gut geht.

    Gerne bleibe ich, aber beim Thema anfassen, in meinem Bekanntenkreis gibt es eine Familie mit einem Jungen der Asperger-Syndrom Sonderform des Autismus hat …zeigt sich in der Weise auch, dass ein Anfassen bei diesem Jungen überhaupt nicht möglich ist..die Mama kann/darf ihn nicht trösten, wenn er Angst/Schmerzen oder Kummer hat.
    Er ist bis zur Erkennung der Krankheit immer ausgerastet, wenn die Mama ihn umarmen oder nur drücken wollte. Danach kann/konnte die Mutter etwas besser umgehen.

    Aber es ist einfach nur hart, wenn Du dein eigenes Kind nicht in den Arm nehmen darfst.
    Der kleine Bruder hat sich ganz normal entwickelt…

    LG..Karin..

    1. Ich finde das man mehr auf solche Sachen aufmerksam machen sollte. Egal ob Film, Bücher oder Nachrichten und wo es nicht überall machbar ist. Meiner Meinung nach beschäftigen wir uns nicht damit aber das sollten wir. Für manche Erkrankungen braucht man Forschung und die braucht Gelder, meist durch Spenden, doch wer spendet für Sachen die er nicht kennt? Hab ich mich jetzt zu wirr ausgedrückt? Dann bitte sagen, bei dem Wetter wird mein denken verwirrend 🙂

  2. Hallo meine Liebe,

    nee, dass ist nicht wirr, denn nur über das Kennen und die Betroffenheit der Menschen kommen überhaupt Spenden und entsprechende weitergehende Forschung zu Stande.
    Das hast Du richtig erkannt und mir so zu Bewusstsein gebracht….augenzwickern…O.K.

    LG..Karin..

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