Vampirwaschbaers Wahnsinn

Anna Sonntag – Rezension „What If We Drown“

Hallo ihr Lieben,

heute ist der 1. November und das heißt, dass ich bald meine Weihnachtsdeko rausholen werde. (Okay, eigentlich heute noch.) Außerdem habe ich diesen Monat noch Geburtstag und die Chefin persönlich (Hi Meike!) wird mich besuchen kommen. Abgesehen davon sieht der November recht trist aus, mit all seinen Be- und Einschränkungen.

Aber nun zu meinem eigentlichen Thema heute. Ich hatte seit dem Sommer eine ziemliche Leseflaute und musste mich echt aufraffen, wieder ein Buch in die Hand zu nehmen. Mittlerweile bin ich wieder ganz gut dabei und auf eine Veröffentlichung habe ich mich besonders gefreut.

„What If We Drown“ von Sarah Sprinz / Lyx Verlag

Das Buch war seit der Programm Vorschau von Lyx im Frühjahr auf meiner Wunschliste und ich war so glücklich, als ich das Buch am Freitag vor meiner Tür entdeckt habe. Kudos an den Postboten dass er nicht geklingelt hat obwohl es in Strömen geregnet hat. 🙂 Direkt nach Feierabend, ich bin aktuell wie viele Andere auch im Home Office, habe ich den Laptop verbannt und mich an das Buch gesetzt. Um euch einen kurzen Einblick zu geben, hier einmal der Klappentext.

„Sie möchte endlich nach vorne blicken. Er macht es ihr unmöglich.

Ein Neuanfang – das ist Lauries sehnlichster Wunsch, als sie nach dem tragischen Tod ihres Bruders an die Westküste Kanadas zieht. Noch vor der ersten Vorlesung ihres Medizinstudiums an der University of British Columbia lernt sie Sam kennen und spürt sofort, dass er sie auf eine nie gekannte Weise versteht. Unaufhaltsam schleicht sich der attraktive Jungmediziner in ihr Herz. Bis Laurie erkennt, wie tief er in die Ereignisse der Nacht verstrickt war, die ihren Bruder das Leben kostete…“

Ich bin ehrlich, als ich den Klappentext das erste Mal gelesen habe, dachte ich mir, ich weiß worauf das Ganze hinausläuft… Aber Pustekuchen, haha. Ich war vom ersten Moment an so gefesselt von der Geschichte, ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Logisch oder? Sonst könnte ich jetzt auch keine Rezi darüber verfassen.

Die Geschichte spielt in Vancouver und vorne im Buch findet man eine Karte, wo die wichtigsten Orte der Handlung und wohl auch der nachfolgenden Bücher eingezeichnet sind. Mir war das Ganze echt eine Hilfe, um mir ein Bild von dem Ganzen zu machen. Kanada und besonders British Columbia steht noch auf meiner Travel List. Ich hatte das Gefühl als wäre ich selbst dort.

Der Schreibstil von Sarah ist unheimlich flüssig und lässt sich gut lesen. Die meisten NA Bücher spielen am College, aber das war mein erstes Buch, was sich wirklich intensiv mit dem Medizinstudium befasst. Ich fand es unheimlich interessant, ohne dass es zu viel war. Oft merkt man bei solchen Themen, dass die Autoren sich nicht wirklich mit dem Thema befasst haben, aber da Sarah selbst Medizin studiert, war das alles sehr authentisch.

In die Charaktere habe ich mich sofort verliebt. Laurie und Sam haben so eine unglaublich tolle Chemie von Anfang an, da könnte man glatt neidisch werden. Aber auch die Nebencharaktere schaffen eine tolle Atmosphäre. So eine richtige Wohlfühl Clique.

Wie oben bereits erwähnt, ich hatte beim Klappentext schon vermutet was passiert, aber ich lag sowas von falsch. Das wurde schon relativ früh klar und umso spannender fand ich den Weg, den die Autorin eingeschlagen hat, um die Geschichte voran zu bringen.

Am Ende brauchte ich sogar das ein oder andere Taschentuch. „What If We Drown“ ist eine klare Kaufempfehlung und ich freue mich unheimlich auf Band 2 im Februar 2021 und Band 3 im Juli 2021.

Jetzt werde ich meinen Kaffee weiter trinken und dann mein nächstes Buch in Angriff nehmen.

Habt einen tollen Sonntag,

Anna

 

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