Vampirwaschbaers Wahnsinn

Umweg nach Hause von Jonathan Evison

Ben war Hausmann und seine Frau war arbeiten. Doch dann
verlässt sie ihn und er muss auf eigenen Beinen stehen. Er ist psychisch am
Ende, aber auch finanziell. Er macht einen Kurs in „häuslicher Pflege“ und
landet danach bei Trevor.
Trevor ist ein zynischer Jugendlicher der im Rollstuhl
sitzt. Er ist unheilbar krank. Ben wird sein Pfleger. Dann taucht auch noch Bob
auf, Trevors Vater. Der hatte sich kurz nach der Diagnose aus dem Staub
gemacht. Obwohl er Reue zeigt, wird er von seiner Familie nicht mit offenen
Armen empfangen. Ben hat Mitleid mit Trevors Vater und überredet Trevor ihn zu
Besuchen. Also machen die zwei ungleichen Personen sich auf den Weg quer durch
die USA. Auf ihrem Roadtrip bleiben sie aber nicht die einzigen komischen
Typen.

Ich muss zugegen es ist nicht mein Lieblingsbuch, aber da
ich grade gesehen habe das der Film auf Netflix ist, bin ich gespannt ob mir
der besser gefällt.
Ich fand es am Anfang extrem schwer, weil die Erzählungen
und Zeiten immer gewechselt haben von Kapitel zu Kapitel. (Meine Beste die
wegen Rechtschreibung immer nochmal drüber liest findet den Punkt sehr lustig
weil ich das in dem Blogpot auch mache… -.- xD )
Das macht es schwer, weil halt auch nie dabei stand wo
man grade ist, ob Vergangenheit oder Gegenwart. Irgendwann kommt man dahinter
und man merkt es eigentlich auch an der Zeitform, ja ich weiß das ist logisch,
aber es ist mir wirklich erst am Ende aufgefallen das nicht alles in der
Vergangenheit geschrieben ist, ich schäme mich auch schon.
Aber es sind so viele Geschichten, die erzählt werden.
Bens Gegenwart, seine Vergangenheit, Trevors Leben, dann kommt noch Bob hinzu.
Ich fand es irgendwann zu viel.
Aber auch wenn ich lange gebraucht habe es durch zu
bekommen, weil ich es teilweise zäh fand, ist es vom Inhalt sehr gut. Deshalb
hoffe ich halt, dass mir der Film besser gefällt.
Es hat Witz, Sarkasmus, Ernsthaftigkeit, es hat einfach
irgendwie von allem etwas. Und auch wenn man denkt das Trevor mit seiner
Behinderung im Vordergrund steht am Anfang, also ich dachte es, war ich positiv
überrascht, dass es gar nicht so heftig zur Sprache kam. Natürlich wird es mal
erklärt und auch drauf eingegangen, aber Ben steht mit seinem Leben im
Vordergrund.
Auch wenn man Ben sehr oft hauen möchte, weil seine
Weltansicht komisch ist, kann man ihn oft gut verstehen, je mehr man von seiner
Vergangenheit weiß.
Das Buch gibt auf jeden Fall Denkanstöße. Welche kann ich
jetzt nicht so sagen, sonst erzähle ich zu viel von dem Buch. Vielleicht am
besten selber lesen oder wer nicht lesen mag, der Film ist ja auch noch da. Ich
bin gespannt auf den Film =)

Kennt ihr das Buch schon? Den Film? Könnt ihr es empfehlen? Werdet ihr zum Buch
greifen?

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