Vampirwaschbaers Wahnsinn

Die Hollars – Eine Wahnsinnsfamilie

Der erste Kinofilm dieses Jahr für mich! Ab morgen (12.01.2017)
kommt die verrückte aber liebenswerte Familie auf die Leinwand.
John Hollar lebt mit seiner Freundin Rebecca in New York.
Als John hört, dass seine Mutter im Krankenhaus liegt macht er sich auf den Weg
in seine Heimat. John trifft nicht nur auf seine Familie, sondern auch auf alte
Schulkameraden. Zwischen dem Wahnsinn einer typischen Kleinstadt von Amerika
versucht er die Nerven nicht zu verlieren und alles zu regeln.
Um ein besseren Einblick zu bekommen ist am Ende des
Beitrags der Trailer, ich hab Angst zu viel zu verraten =)

Ich war von dem Film auf jeden Fall sehr angetan. Meine
erste Reaktion war irgendwie „Club der Roten Bänder“ für bzw. mit Erwachsenen.
Ich weiß nicht wieso mir der Gedanke als erstes kam, oder mit als erstes. Ich
hab viel gelacht in dem Film, aber auch geweint etwas. Der Film zeigt das man
manche Symptome (grade im Trailer wird das schon klar) wirklich ernst nehmen sollte.
In meinen Augen ist der Film nicht nur ein Film.
Der Zusammenhalt einer Familie ist in schweren Momenten
mit das wichtigste und auch das wird gut deutlich, finde ich.
John Krasinski hat nicht nur Regie geführt und war
Produzent, sondern hat auch selber die Hauptrolle gespielt. Er hat in jeder
Hinsicht eine gute Arbeit geleistet. Die Rolle nimmt man ihn von Anfang bis
Ende ab und es ist sehr authentisch.
Anna Kendrick spielt (leider) Rebecca. Da
ist mein kleines Problem gewesen weil sie nun mal auch bei Pitch Perfekt
Rebecca heißt und ich dachte mir so „okay so sieht es bei Becca aus wenn sie
mit der Musik aufhört“, keine Ahnung manchmal fällt es mir verdammt schwer die
Filme zu trennen, vor allem wenn die Namen gleich sind. Aber das ist der kleine
Manko den ich hatte, ansonsten es ist Anna Kendrick. Sie ist meine
Lieblingsschauspielerin und die Hochschwangere Frau hat sie wirklich
unglaublich gespielt.
Margo Martindale spielt Sally Hollar und sie macht das
sehr gut. Sie bekommt es super hin zwischen Witz und Ernst zu wechseln das es
auch noch weiterhin sehr natürlich rüberkommt.
Generell schafft es der Film diesen Balance Akt zwischen
Traurigkeit und Freude unglaublich gut umzusetzen. Vielleicht hatte ich deshalb
den Vergleich mit der Serie, weil die es auch schaffen und dasselbe Thema
irgendwie behandelt wird.
Der Film ist einfach schön. Er hat Gefühl, regt zum
Nachdenken ein wenig an und ja man langweilt sind nicht zwischen durch mal in
den 88 Minuten.
Wie schaut es bei euch aus? Habt ihr den Film schon
gesehen oder werdet ihr ihn sehen? Auf welche Filme freut ihr euch dieses Jahr?

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